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  • Heimniederlage gegen den 1. Luckenwalder Sportclub

    Ausfälle konnten nicht ersetzt werden (Salzgitter-Bad, 30.11.)

    Den letzten Heimkampf in der Serie hatte man sich bei den Siegfriedringern doch deutlich anders vorgestellt. 

    Das heimische Publikum sollte noch einmal viele spannende Kämpfe vom Mattenrand aus verfolgen dürfen und mit einem Heimerfolg in (…)

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  • „Siegfried“ erlebt Déjà-vu in Magdeburg

    Halbfinale verpasst (Magdeburg, 23.11.)

    Im Prinzip könnte man den Nachbericht vom Ligafinale 2019 als Kopie hier einstellen und man läge damit nicht weit von dem entfernt, was am vergangenen Samstag beim letzten Vorrundenkampf auf und neben der Matte geschah. Was sich diesmal anders (…)

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  • Pflichtsieg in Eisleben

    Rumpfteam lässt weiter auf das Halbfinale hoffen (Eisleben, 16.11.19)

    Wieder wurden die Nerven des KSV-Trainers Oskar Trafala bis zur letzten Sekunde vor der Abfahrt der Mannschaft ins Mansfelder Land durch „plötzliche“ Absagen unnötig strapaziert. Das es dann am Ende des Mannschaftskampfes gegen den KAV (…)

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News

„Siegfried“ erlebt Déjà-vu in Magdeburg

Halbfinale verpasst (Magdeburg, 23.11.)

Im Prinzip könnte man den Nachbericht vom Ligafinale 2019 als Kopie hier einstellen und man läge damit nicht weit von dem entfernt, was am vergangenen Samstag beim letzten Vorrundenkampf auf und neben der Matte geschah. Was sich diesmal anders darstellte, war die im Vergleich zum letzten Jahr, die Ausgangslage. Mit einem Auswärtssieg, einem Unterschieden oder einer Niederlage mit einem winzigen Punkt Unterschied, wäre der KSV ins Halbfinale eingezogen. Magdeburg selbst, brauchte für ihren Halbfinaleinzug einen Heimsieg mit mindestens neun Punkten Vorsprung. Drittes Team im Reigen der Halbfinalaspiranten war die KG Apolda/Sömmerda. Die Thüringer waren zum Zusehen verdammt und mussten darauf hoffen, dass Salzgitter mit einer Punktedifferenz von zwei bis acht auf der Magdeburger Matte verliert.

Wie im Finale 2019 hatte die KSV-Trainer wichtige Punktelieferanten nicht an Bord und so war im Prinzip schon vor der Abfahrt an die Elbesstadt klar, dass es mit dem Erreichen des zweiten Tabellenplatzes wohl kaum etwas werden würde. Die ausgegebene lautete Devise daher, den Magdeburgern das Halbfinale wenigstens nicht zu schenken. Der MSV 90 hatte im Vorfeld den Kampfabend stark beworben und so waren, neben Ringerfans aus verschiedenen Vereinen, auch vermutlich Ringkampfneulinge in der Halle zu sehen.Wie 2019 gab es ein klasse Rahmenprogramm und schon vor dem ersten Einzelbegegnung eine fast finalwürdige Atmosphäre.

Zu den Kämpfen: Lasse Schuldt (-57kg, Greco) ging mit einer 10:0 Führung gegen Martin Rößner in die zweite Runde. Ein „abgerutschter Griff“ wurde als Solcher nicht gewertet und eine unnötige Aktion in letzter Sekunde brachten dem Magdeburger sechs technische Wertungen ohne eigenes Dazutun.
Mannschaftswertung: 
Magdeburger SV 0 / Salzgitter 2

Oskar Trafala stellte sich mangels alternative im Schwergewicht (Greco) selbst gegen Nico Günther auf. Bereits nach 18 Kampfsekunden sahen viele in der Halle nach einem Kopfhüftschwung von Oskar einen Schultersieg. Der Neutrale bewertet dies anders und so ging der Kampf noch über die volle Zeit. Günther setzte sich am Ende mit 11:5 technischen Wertungen durch.
Mannschaftswertung: 2 : 2

Anton Hochhalter (-98kg, Freistil) zeigte wieder einen guten Kampf. Zur Pause lag er knapp mit 4:3 gegen Hannes Vetter in Front. Nach seiner Verletzung noch nicht ganz bei 100% angekommen, gab er im zweiten Durchgang noch 6 Zähler ab.
Mannschaftswertung: 4 : 2

Gegen den Magdeburger Abdel Same Mansoori konnte Bilal Tajik (61kg, Freistil) seine Vorteile nicht auf die Matte bringen. So reichten dem Magdeburger einfach Aktionen um die entscheidenden Wertungen zum 7:4 Sieg zu sammeln.
Mannschaftswertung: 6 : 2

In der Klasse bis 86kg (Greco) sprang wieder Bert Löper ein. Gegen Jan Rotenburg ging er über die volle Distanz und rettete einen Mannschaftspunkt.
Mannschaftswertung: 9 : 2

Freistilringer Daniel Salmin konnte in der Klasse bis 66kg(Greco) nichts gegen Stefan Müller ausrichten und unterlag mit TU.
Mannschaftswertung: 13 : 2

Islam Djabrailov zeigte in der Klasse bis 71kg einmal mehr seine Ausnahmestellung. Thomas Ferchland ließ ihm keine spektakulären Aktionen zu, musste aber die Überlegenheit von Islam in der vierten Minute einräumen.
Mannschaftswertung: 13 : 6

Grecoringer Alessio Lapolla musste im freien Stil (-80kg) gegen den erfahrenen Mathias Jahn ran. Lange Zeit sah es so aus, als das Alessio einen Punkt retten könnte. Jahn hat aber alles unter Kontrolle und holte mit technischer Überlegenheit eine halbe Minute vor Kampfende vier Mannschaftspunkte für den MSV.
Mannschaftswertung: 17 : 6

Vor der letzten Begegnung des Abends wussten fast alle in der Halle, was auf dem Spiel stand. Der Magdeburger Eric Richter durfte maximal zwei Mannschaftspunkte abgeben. Oder anders, Qasim Rezai durfte nicht mit mehr als sieben Wertungen Vorsprung den Kampf in der Klasse bis 75kg (Greco) gewinnen, damit Magdeburg und nicht Apolda/Sömmerda in Halbfinale einzieht.
An dieser Stelle soll nur auf das Video des Kampfes verwiesen werden. Hier kann sich jeder selbst seine Meinung bilden. Qasim siegte mit 17:10 und Magdeburg stand im Halbfinale. Ein eher ungewöhnlicher, aber absolut berechtigter Lob zum Schluss an den KSV-Trainer Oskar Trafala.
Äußerst besonnen und beruhigend wirkte er auf seine jungen Aktiven ein, so dass es in der Crunch-Time des Mannschaftskampf nicht eskalierte. Beleidigungen aus den Reihen des Publikum gegen einzelne Gastsportler (die nicht separiert ihren Platz in der Halle finden mussten), die man sonst nur vom Fußball kennt und eine absurd lächerliche und unsportliche Aktion in der Umkleidekabine der Gäste steckten sie, durch die geschickte Führung des Trainers weg. Sicher werden einige Begebenheiten an dem Abend noch sehr lange negativ in Erinnerung bleiben, aber die (nicht) Reaktion des jungen Teams darauf zeigt echte Stärke und verdient großen Respekt.

Am Samstag (30.11.) ab 19:30 Uhr zeigen sich die Siegfriedringer zum Saisonabschluss noch einmal in der Ekikelarena. Mit einem Heimsieg gegen den 1. Luckenwalder SC aus der Staffel Nord wollen sich die Mattenkämpfer vom Eikel von ihrem Publikum aus der Saison verabschieden.

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