Die letzten News

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  • Selten waren gute Nachrichten so wichtig wie in diesem Augenblick.

    Der KSV „Siegfried“ Salzgitter von 1927 e.V. ist ab sofort „Stützpunktverein im Bundesprogramm Integration durch Sport“.

    Wir freuen uns und sind mächtig stolz, dass die jahrzehntelange, kontinuierliche und nachhaltige Integrationsarbeit des Vereins im Quartier der Ostwestsiedlung in Salzgitter-Bad, durch die Aufnahme in das Bundesprogramm und die Anerkennung als (…)

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  • KSV-Ringernachwuchs trainierte in Meppen

    (Meppen, 03.10.20)

    Der Einladung des TV Meppen zu einem gemeinsamen Trainingstag im Emsland folgen am vergangenen Samstag vier niedersächsische Ringervereine. So konnten, unter besten Trainingsbedingungen auf 236m² Mattenfläche, insgesamt 30 Sportler in den (…)

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  • Abdolmohammad Papi leitete Training in der Eikelarena

    Ringer zeigen sich tief beeindruckt (Salzgitter, 11.-13.09.)

    „Es kommt nicht häufig vor, dass sich ein Ringer dieses Kalibers nach Niedersachsen verirrt“, sagte der erste Vorsitzende des KSV „Siegfried“ Salzgitter Heinrich Wojczyk beeindruckt nach der ersten Trainingseinheit unter der Leitung von (…)

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Integration

Aus der jungen Stadtgeschichte heraus hat der Begriff „Integration“ in Salzgitter eine andere Bedeutung als in vielen anderen Regionen oder in der Größe vergleichbaren, gewachsenen Städten in Deutschland.

Das ist beim KSV „Siegfried“ Salzgitter nicht viel anders.

Bereits nach dem ersten Weltkrieg kamen mit dem Erfinder und Unternehmer Anton Raky, Facharbeiter aus dem Rheinland nach Kniestedt und brachten ihren Sport, den Ringkampf, mit. Die Geburtsstunde des KSV „Siegfried“ Salzgitter. Durch den Bau der Reichswerke AG im dritten Reich entstand im Gebiet des heutigen Salzgitter einer der größten Baustellen in Europa. Auch hier kamen Arbeiter aus vielen Teilen Europas und trieben ihren Sport beim KSV weiter. Nach dem zweiten Weltkrieg blieben sehr viele Arbeiter mit ihren Familien in der Stadt. Mit dem  folgenden Flüchtlingsstrom aus den ehemaligen deutschen Gebieten im Osten hielt der Zulauf beim KSV weiter an. Es folgten in der Geschichte der Stahlstadt „Gastarbeiter“, die wie z.B. die Arbeiter aus der Türkei, die ihren Nationalsport weiter ausüben wollten. Die Zeit verging und „Spätaussiedler“ fanden in Salzgitter und im KSV eine neue Heimat.

Die letzten Neuankömmlinge kommen aus dem Nahen und Mittleren Osten. Auch hier ist unser Sport mehr als nur Volkssport und auch hier war es selbstverständlich, dass sie den Weg in die Eikelarena fanden. So fand Integration in und durch unseren Verein seit den Gründertagen statt. Integration ist mit Sicherheit kein Prozess, der dann mal so in ein, zwei Jahren abgeschlossen ist. Wir wissen dies aus unserer über 90-jährigen Erfahrung in diesem Gebiet.

Bisher ist der KSV bei Integrationsprojekten mit Außenwerbungscharakter eher zurückhaltend gewesen. Wir haben Integrationsarbeit, Vereinsleben und Sport einfach gemacht. Dabei war sicher nicht immer alles richtig, aber auch bestimmt nicht sehr viel falsch.