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  • Niederlage beim Spitzenreiter in Thüringen

    Siegfriedringer verkauften sich ersatzgeschwächt teuer (Artern, 05.10.)

    Nach dem Überraschungserfolg gegen den Serienmeister aus Magdeburg rechnete man sich in Salzgitter vor der Begegnung beim AC Germania Artern schon etwas aus. Doch zwei „Absagen“ von gesetzten Ringern zur Mitte der Woche ließen die Hoffnungen wie (…)

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  • Siegfriedringer melden sich zurück

    Meister Magdeburg nach sieben Jahren Wartezeit bezwungen (Eikelarena, 21.09.19)

    Der Stachel, der verlorenen Auftaktbegegnung, steckte in der Woche vor dem zweiten Heimkampf noch tief bei den Ringern aus der Eikelarena. Mit zwei Heimpleiten in Folge wollte man nicht in die Saison starten und damit schon früh die Teilnahme am (…)

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  • Nach der Heimpleite zum Saisonstart kommt der Meister!

    (Samstag, 21.09. ab 19:30 Uhr in der Eikelarean)

    Der Ligakalender wollte es so, dass gleich zum Saisonstart die härtesten Brocken im Kampf um den Einzug in Halbfinale auf der Matte in der Eikelarena gastieren. Den Auftakt machte am vergangenen (…)

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Siegfriedringer melden sich zurück

Meister Magdeburg nach sieben Jahren Wartezeit bezwungen (Eikelarena, 21.09.19)

Der Stachel, der verlorenen Auftaktbegegnung, steckte in der Woche vor dem zweiten Heimkampf noch tief bei den Ringern aus der Eikelarena. Mit zwei Heimpleiten in Folge wollte man nicht in die Saison starten und damit schon früh die Teilnahme am Halbfinale in der Landesliga in weite Ferne rücken lassen. Die Aufgabe vor dem Mannschaftskampf war klar, nur, kein Geringerer als der amtierende Ligameister gastierte in der Arena und der hatte sich sicher für seinen Saisonauftakt einiges vorgenommen. Die verantwortlichen Trainer der Siegfriedringer tüftelten einige Tage an der Aufstellung für das Duell mit dem sportlichen Dauerrivalen und zeigten dabei ein überaus glückliches Händchen.

Gesetzt in der Klasse bis 57kg ist in der Riege der Salzgitteraner Lasse Schuldt. Lasse brannte auf seinen Kampf um seine „kuriose“ Niederlage aus der Vorwoche aus dem Kopf zu bekommen. Gegen den Magdeburger Martin Rößner zeigte er, um keine zwei Meinungen aufkommen zu lassen, klare Aktionen und beendete den Kampf noch in Runde eins mit technischer Überlegenheit.
Mannschaftswertung 4:0.

Seinen ersten Einsatz nach dem Wechsel aus Koblenz nach Niedersachsen hatte  Wlad Winkler in der Klasse bis 130kg (Freistil). Sein Gegenüber, Nico Günther, überraschte Wlad mit guten Beinangriffen in den ersten 90 Sekunden. Dann aber nahm Wlad das Heft selbst in die Hand und lieferte sich mit Günther einen spektakulären Kampf über die volle Zeit. Den zahlreichen Zuschauer aus beiden Fanlagern wurde ein Schwergewichtskampf geboten, den man so nicht alle Tage zu sehen bekommt. Einem elf-Punkterückstand holte Wlad auf, übernahm die Führung und gewann den Kampf mit 18:12 Wertungen.
Mannschaftswertung 6:0.

In der Klasse bis 61kg (griech.-röm.) boten beide Teams ihre Freistilspezialisten auf. In dem etwas zerfahrenen Kampf hatte für das Heimteam Bilal Tajik gegen Abdel Same Mansoori immer wieder seine Gelegenheiten. Zweimal wurde er bei eigenen Angriffen ausgekontert und gab dabei entscheidende Wertungen ab. Mansoori setzte sich mit 14:4 technischen Wertungen durch und verkürzte die
Mannschaftswertung auf 6:3.

Eine echte Überraschung zauberten die Gastgeber in der Klasse bis 98kg (griech.-röm.) aus dem Hut. Zur Freude der Zuschauer stellte sich Publikumsliebling Oskar Trafala in den Dienst der Mannschaft und zeigte, wie Wertvoll er nicht nur als Trainer für das Team sein kann. Oskar hatte einen klaren Matchplan der aufging. Der Magdeburger Christian Schurig hatte seine liebe Mühe Aktionen zu setzten und konnte erst im Bodenkampf seine Wertungen zum knappen Punktsieg (5:3) erkämpfen. Oskar gab nur einen Mannschaftspunkt ab und zeigte den jüngeren im Team wie man taktisch in einen Mannschaftskampf ringen kann.
Mannschaftswertung 6:4

Die beiden Freistilklassen 66kg und 86kg wurden wegen Verletzungen zweier Ringer nicht ausgerungen. So erhielt Islam Djabrailov vier Mannschaftspunkte für Salzgitter und Sebastian Ecklebe (“gegen” Bert Löper) vier für den MSV 90.
Mannschaftswertung 10:8.

Alessio Lapolla (-71kg, gr.-röm.) kämpfte gegen den erfahrenen Magdeburger Eric Richter. Beim Zwischenstand von 4:4 kam er durch eine Aktion von Richter in der Zone in die gefährliche Lage. Wie aus dem Nichts wurde der Kampf abgeklopft und Richter zum Schultersieger erklärt. Die Magdeburger gingen an diesem Abend das erste Mal in Führung.
Mannschaftswertung 10:12.

Nun lag es an dem starken Greco-Ringer David Litau die Führung wieder zurückzuerobern. Gegen den Magdeburger Freistilspezialisten Waleri Syrissov ließ er nichts anbrennen. David brannte wieder ein Feuerwerk ab, begeisterte die Zuschauer und siegte bei eigenem Vorsprung von 13:0 Wertungen noch in der zweiten Minute durch einen ungefährdeten Schultersieg.
Mannschaftswertung 14:12.

Somit musste der letzte Einzelkampf für die Entscheidung sorgen. Spannender hätte es kaum laufen können und dementsprechend war auch die Atmosphäre in der Halle vor dem „Finale“ auf dem Siedepunkt. Zum Showdown des Abends standen sich in der Klasse bis 75kg Jalal Partoyjjamal und Thomas Ferchland im freien Stil gegenüber. Vor nicht einmal einem Jahr, an gleicher Stelle, war es Ferchland, der durch seinen Schultersieg die Titelträume in Salzgitter platzen ließ. Jalal konnte mit seinen Angriffen Punkt für Punkt auf die Habenseite bringen, wobei aber Ferchland zu jeder Sekunde zu einen seiner gefürchteten Kontern ansetzten hätte können. Zum Pausengong lag Jalal mir zehn Punkten vorn und konnte, zum grenzenlosen Jubel des Teams und den Heimfans, mit einem Schultersieg jeden Zweifel an den ersten Sieg seit Jahren gegen den MSV 90 ausräumen.
Endstand: Salzgitter 18 / Magdeburg 12.

Für die Moral des Teams war der Erfolg enorm wichtig und die Zuschauer bekamen ausgezeichnetes Mannschaftsringen in der Eiklearena zu sehen. So kann es gerne weitergehen.

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