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Mannschaftsringer zeigen sich stark bei den offenen Norddeutschen Meisterschaften im freien Stil

(Lübtheen, 07.03.2020)

Die norddeutsche Ringerhochburg Lübtheen zeigte sich am vergangenen Samstag wieder als hervorragender Gastgeber für eine überregionale Meisterschaft auf sehr gutem Niveau.

Das Landesligateam SZ/NI trat mit fünf Kaderringern und zwei „Nachwuchsringer“ an, die gerade auf dem Sprung in das Team 2020 sind.

31 Vereine nahmen in den drei Altersklassen (B-Jugend, Kadetten und Männer) an der Meisterschaft teil. Für zahlreiche Ringer, die nicht bei einer Deutschen Meisterschaft startberechtigt sind, ist die Norddeutsche traditionsgemäß ihr Saisonhöhepunkt. So sah man von Beginn an viele gute und spannende Kämpfe auf den vier Matten.

Zu den einzelnen Ringern:

Mischa Feroyan (A-Jugend, 80 kg), konnte sich in seinem Pool durchsetzen und musste sich nur im Finale dem Hamburger Ozdoev geschlagen geben. Ein starker Auftritt von Mischa, der schon jetzt Freude auf mehr macht.

Männer:

Lasse Schuldt (57kg): Nach seinem Norddeutschen Meistertitel bei den Grecos sollte auch eine Medaille in seiner Stilart herausspringen.

Nach drei Siegen kam es in der „nordisch“ ausgerungenen Gewichtsklasse zu einem echten Finale gegen Hajizada aus Hamburg. Bei einem Kampf auf Augenhöhe schenkten sich die beiden Athleten nichts. Der Hamburger setzte sich am Ende durch, aber die Betreuer waren mit dem offenen Kampf trotz der Niederlage und der Silbermedaille absolut zufrieden.    

Bilal Tajik (61kg) zeigte schon bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Junioren eine aufsteigende Form. Von dem oft „gebremsten“ Agieren in der Liga war nichts mehr zu sehen. Nach drei Siegen und einer Niederlage im Pool stand Bilal im kleinen Finale gegen den guten Timaev aus Kiel. Bilal gab den Kampf ab, konnte aber, wie bei Lasse, seine Betreuer durch die gezeigten Leistungen im Turnierverlauf überzeugen.

Nawieed Hussaini (74kg) hatte eine etwas unglückliche Auslosung. Nach Niederlagen gegen den späteren Meister Dadaev (Halle) und Kaltenburn (Berlin) kam das zu frühe Aus für Nawieed.

Einen ganz starken Tag erwischte Qasim Rezai (74kg). Qasim setzte sich im fünf-mann starken Pool durch und traf im Meisterschaftsfinale auf den Ausnahmeringer Dadaev. Qasim konnte Akzente setzten und machte es dem Hallenser nicht zu leicht. Die Niederlage kann er verschmerzen und belohnte sich bei seinem bemerkenswerten Auftritt in Lübtheen mit Silber.

Anton Hochhalter (92kg) eilt von Turniererfolg zu Turniererfolg und vergrößert seine beachtliche Titelsammlung. Nach dem Gewinn der Mitteldeutschen Meisterschaft der Junioren vor einer Woche in Jena, ließ Anton auch diesmal nicht anbrennen. Zwei Siege mit jeweils 10:0 technischen Wertungen sprachen für sich.

Der erst siebzehnjährige Alessandro Iuliano (125kg) soll weiter Kampfpraxis sammeln und erhielt durch seinen Trainer bei den Norddeutschen die Gelegenheit. Gegen zwei äußerst erfahrene Schwergewichtler zeigte er keinen unnötigen Respekt und versuchte immer wieder selbst durch Angriffe zu punkten. Dass am Ende zwei Niederlagen zu Buche standen, war einkalkuliert und kann verschmerzt werden. Alessandro wird weiter kontinuierlich aufgebaut und wird seine Einsätze erhalten.

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