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KSV-Nachwuchs holt nur einen Titel bei den Landeseinzelmeisterschaften

Magere Ausbeute im gr.-röm- Stil (Meppen)

Die Note 1 mit Sternchen verdiente sich der TV Meppen als Ausrichter der ersten Landesmeisterschaft 2019.
Auf zwei neuen Matten und mit neuster Technik an den Wettkampftischen traten 106 Nachwuchsringer aus Niedersachsen an und ermittelten in 158 Kämpfen ihre Meister im klassischen Stil. Begleitet wurden sie durch Berichterstatter des regionalen TV und auf den Matten kamen u.a. Kampfrichter aus NRW zum Einsatz.

Für den KSV „Siegfried“ gingen acht Jugendringer an den Start, die alle nach ihren Möglichkeiten kämpften.

In der D-Jugend zeigte Bilal in der Klasse bis 25 Kg das er ein Bewegungstalent ist. Drei seiner fünf Kämpfe konnte er gewinnen und belegte am Ende den unglücklichen vierten Platz und schrammte nur knapp am Edelmetall vorbei.

Als jüngster, mit seinen gerade einmal sechs Jahren, traute sich Nikita auf seine erste Meisterschaft. Bei seinen fünf Kämpfen in der Klasse bis 27kg behielten seine Gegner diesmal noch die Oberhand. Für Nikita gilt es nun, sich langsam aber sicher, im Training auf das Ringen zu konzentrieren um dann bei seinen nächsten Wettkämpfen auch positive Erfahrungen mitzunehmen.

In derselben Altersklasse hatte Ahmed (-35kg) seinen ersten Wettkampf überhaupt. Hier zeigte sich, dass die Trainer recht daran taten, ihm vor seinem ersten Turnier die ringerischen Grundlagen im Training zu vermitteln. Ahmed konnte zwei Kontrahenten aus Hannover jeweils mit einem Schultersieg bezwingen und sicherte sich somit seine erste goldene Medaille.

Ole (C-Jgd., bis 54kg) verschlief seine erste Begegnung gegen einen Ringer des gastgebenden Vereins. Im zweiten Kampf präsentierte er sich wacher und siegte nach einer hohen Führung auf Schulter gegen einen Ringer aus Hannover. Hier war am Ende mehr als Silber für Ole möglich.

Für Elias, Vito, Albert und Mahmud geht es ab diesem Jahr nun bereits in der B-Jugend weiter.

Elias (-35kg) hat beste physische Voraussetzungen um sich auf der Matte zu behaupten. Leider gelingt es ihm oft nicht, gelernte Techniken im Wettkampf umzusetzen. Nach zwei Niederlagen und einem Sieg reichte es noch für Platz vier in der stark besetzten Gewichtsklasse.

Vito  zeigte sich auf der Matte, wie zu oft auch im Training, unmotiviert. Zwei hohe Niederlagen (technische Unterlegenheit) und der letzte Platz waren die logische Konsequenz.

Bei Albert (-52kg) zeigte sich die fehlende Wettkampfpraxis deutlich. Zwei Schulterniederlagen, gegen keine übermächtigen Gegner, sprechen eine deutliche Sprache. Ab der B-Jugend gelingt es nur wenigen Ringern, ausschließlich aus dem Training heraus, gute Ergebnisse auf gelegentlichen Wettkämpfen zu erzielen oder zumindest ansprechende Leistungen zu zeigen.

Mahmud hatte in seiner Gewichtsklasse bis 97kg keinen Gegner. Auch nach dem Aufrücken in die A-Jugend blieb er kampflos und konnte sich leider nicht auf der Matte zeigen.

Drei Gegner hatte Hassan in der Klasse bis 92kg in der A-Jugend. Er zeigte sich kämpferisch und konnte mit sehenswerten Würfen zwei Siege verbuchen. Gegen den dritten der Deutschen Meisterschaft, Maik Günther aus Dörpen, gelang Hassan keine Überraschung. Mit einem verdienten Vizemeistertitel im Greco kann er sich nun auf die kommenden Aufgaben im Freistil konzentrieren.

Kleines Resümee der Titelkämpfe.
Der TV Meppen hat gezeigt, was man als Gastgeber möglich machen kann. Bei ihren ersten Landestitelkämpfen setzten sie gleich Maßstäbe für kommende Turniere im Landesverband. Bleibt zu hoffen, dass die dann verantwortlichen Vereine dem guten Beispiel des TV Meppen folgen werden. Zum sportlichen Fazit der Titelkämpfe: Neue bzw. junge oder reaktivierte Ringervereine / Ringersparten zeigten sich in Meppen. So gab es zahlreiche Kämpfe, bei denen sich die Akteure noch in der ringerischen Grundausbildung befinden. Die „Greco-Vereine“ wie Dörpen und auch zum Teil Quakenbrück haben „Klassiker“ in ihren Reihen, die sich auch auf nationaler Ebene nicht verstecken müssen. Der TV Meppen verfügen über meist noch junge Talente, die sicher ihren Weg machen werden. Für den KSV „Siegfried“ gilt es, auf die jüngsten Nachwuchsringer zu setzten und ihnen Wettkampfpraxis zu ermöglichen. Ewige Talente werden sich bei ausbleibenden Erfolg
beim Übergang von der C-Jgd. in die B-Jgd., dann zu den Kadetten, aber spätestens beim Sprung in den Männerbereich verabschieden.

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